Konferenz der Kantonsregierungen
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Strategie KdK
2008

Gestützt auf Vorarbeiten des Leitenden Ausschusses (Föderalismusklausur) verabschiedete die
Plenarversammlung am 26. September eine Strategie zur Erneuerung und Weiterentwicklung des
Föderalismus. Der entsprechende Aktionsplan sieht drei Handlungsachsen (Föderalismus, Mitwirkung,
Koordination / Information) mit verschiedenen Massnahmen vor. Die Umsetzung wird in den
kommenden Jahren unter Federführung der KdK / ch Stiftung in Zusammenarbeit mit den Direktorenkonferenzen erfolgen. Eine zentrale Massnahme des Aktionsplans zielt auf die Entwicklung von
überzeugenden Strategien in den zentralen Zuständigkeitsbereichen der Kantone. Hier hat die
Föderalismusklausur gezeigt, dass entsprechende Diskussionen unter den Kantonen bisher einen
zu geringen Stellenwert hatten. Erforderlich ist eine Analyse der Schlüsselkompetenzen der Kan27
tone. Die Regierungen müssen in den zentralen Zuständigkeitsbereichen der Kantone, die es zu
wahren gilt, ein gemeinsames Verständnis entwickeln.

2007


Die KdK verfolgt das strategische Ziel, sich mittels einer verstärkten Prozess-Steuerung als zentrales Instrument der Kantonsregierungen für die bundesstaatliche Zusammenarbeit zu positionieren. In einer ersten Phase steht dabei die Schnittstelle KdK - Direktorenkonferenzen bzw. das im Rahmen der Konferenzsekretärenkonferenz (KoSeKo) auf Initiative der KdK und EDK aufgegriffene Projekt "Fachkoordination" im Vordergrund. Ziel ist, die Koordination zwischen den Konferenzen systematischer und transparenter zu gestalten, um so zu einer Optimierung der Interaktion zwischen Bund und Kantonen beizutragen.
Im Berichtsjahr konnten gestützt auf eine entsprechende Problemanalyse konkrete Massnahmen erarbeitet werden, wie etwa die Schaffung einer "Kerngruppe Fachkoordination" - ein gemeinsames Gefäss zur Diskussion und Koordination fachübergreifender Geschäfte.



2003


Im Januar konnte die KdK ihr Sekretariat definitiv von Solothurn nach Bern verlegen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die geografische Nähe zur Bundesverwaltung die Qualität der Zusammenarbeit mit dem Bund weiter verbessern half. Dem Standortwechsel kommt auch Symbolcharakter zu auf dem Weg zu einer zusehends konsolidierteren und selbstverständlicheren Zusammenarbeit mit dem Partner Bund.
Zur Verbesserung des externen und internen Dokumentations- und Informationsflusses wurden im September der Internetauftritt und die elektronische Kooperationsplattform der KdK aufgeschaltet. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Insbesondere mit der elektronischen Kooperationsplattform lässt sich der Dokumentenfluss und der Informationsaustausch zwischen den Kantonsregierungen und der KdK nun wesentlich effizienter gestalten.


2002

Im März sprach sich die KdK für eine weitere Stärkung ihrer Strukturen sowie für Verbesserungen der Dokumentations- und Informationsleistungen der KdK aus. Neben einer generellen Verbesserung der institutionellen Verankerung zwischen der KdK und den Kantonsregierungen sollen damit die Rahmenbedingungen optimiert werden, damit die Kantonsregierungen über die KdK vermehrt und zeitgerechter agieren können.
Zur Umsetzung dieser Zielsetzungen wurden im Berichtsjahr in erster Linie die Verlegung des Sekretariates der KdK vom Standort in Solothurn in die Bundeshauptstadt und eine EDV-Lösung für den Dokumentations- und Informationsfluss intern sowie nach aussen vorbereitet. Die entsprechenden Arbeiten sind so weit gediehen, dass der Umzug des Sekretariates nach Bern auf Januar 2003 vorgenommen werden konnte.